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03.03
Selina Lötscher - Sternentänzer
21.11. bis 25.12.
Gerne laden wir euch am Montag den 21.Nov. zur Vernissage "Sternentänzer" von Selina Lötscher mit Diskussionsrunde ein.
Es gibt Glühwein, Feuerschale und Sauna. Wir freuen uns wenn ihr vorbeischaut.

Selina Lötscher - Fotografin aus Chur


Im 2006 schloss ich meine Ausbildung zur Pflegefachfrau HF ab. 2008 zog es mich in die Welt hinaus. Für die nächsten 5 Jahren gab ich meinen festen Wohnsitz auf und reiste durch verschiedene Länder. Während den Sommerzeiten arbeitete ich als Schafhirtin auf mehreren Alpen im Bündnerland. Durch das Reisen entdeckte ich meine Leidenschaft für die Fotografie. Dies führte mich zur cap-fotoschule in Zürich. Während der Ausbildung an der Fotoschule entdeckte ich meine Leidenschaft; Vorhandenes mit meinen eigenen Inszenierungen zu verbinden. Oder ganz eigene fotografische Szenen zu gestalten.

Martin Hubler - Multiple Colours
04.10. bis 13.11.
"Alles wird gut, was lange währt"

Ausgewählte Prints auf Leinwand aus der Lichtinstallation im "All" an der Zentralstrasse vor zwei Dekaden.

Martin Hubler, *19. 6.1968 Affoltern a. Albis, lebt/arbeitet in Zürich und der Ost-Schweiz.

Chris Jaeger -"Ach"
26.09. bis 02.10.
Finissage

Die Finissage ist am am Montag, den 26. September ab 19 Uhr.
Um 20 Uhr: Drums Solo Rousting Beans mit den grossartigen Gastmusikern: Sandra Weiss, Michael Jaeger, Peter Schärli, Flo Stoffner, Pas Schmid, Sergio Beresovsky, Caty Kopp Camara... (30-40min). [Die Bilder hängen dann aber noch bis 2.Okt.]

Chris Jaeger - Musiker und Künstler


Der Titel der Ausstellung, Ach ist zur Zeit mein Lieblingsausdruck. Wikipedia schreibt: "... Ach ist eine sogenannte Symptominterjektion, d. h. man drückt mit ihr eine bestimmte Empfindung aus. Wie bei vielen Interjektionen ist eine genaue Bedeutung oft von der Intonation abhängig. Ach ist oft ein Seufzer oder ein Ausruf des Schmerzes. Mit ach! kann man auch Verwunderung, Fassungslosigkeit oder Desintresse ausdrücken, oft wird die Interjektion auch ironisch verwendet…“ Das Thema der Ausstellung ist das Trinken; Kaffee, Tee, Limonade etc- und die Gedanken und Gefühle, die entstehen und Du erfährst, wenn man in diese abtaucht.

Im Ziegel oh Lac hängt eine Auswahl von Drucken der neuen Skizzen aus Berlin, New York und Kairo. Nur das Farbbild Jus D`Orange ist aus Senegal (1997) und das Bier CONGO (2013) sind aus der SerieLe Boxeur die auf chrisjaeger.kleio.com zu sehen ist.

Die Finissage ist am Montag, den 26. September ab19 Uhr.

Suleika de Vries - Gassenküche Fotoausstellung
00.00. bis 05.06.

Silke Küste
28.03. bis 01.05.
Zürich - Madrid - Paris - Zürich

Dies die Stationen der Zürcher Künstlerin Silke Küste.
Das Rüstzeug holte sie sich nach der Kunstgewerbeschule Zürich beim Plakatkünstler K.D. Geissbühler.
Sie illustrierte für Zeitschriften und malte. Nach diversen Gruppen- und Einzelausstellungen zog es sie nach Madrid. In der Hauptstadt Spaniens verfeinert sie ihre Fertigkeiten am Circulo de Bellas Artes und konzentrierte sich auf die Malerei.
Jahre später trieb es die Alleinerziehende wieder in den Norden, wo sie in Paris die Revue Pretentaine mitgestaltete und ausserdem in den Ateliers Beaux Arts de la Ville de Paris mehrere Semester Radierung studierte.
Heute lebt Silke Küste wieder in Zürich und arbeitet als freie Illustratorin, Museumstechnikerin und Kunstschaffende.

Christopher Opialla - Land of Opportunity 2/2
09.02. bis 20.03.
Christopher Opialla ist 1983 in Berlin geboren und lebt und arbeitet seit 2011 in Zürich. 2004 bis 2011 Studium Landschaftsarchitektur/Urban Design an der Technischen Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin.
Seit 2008 verschiedene Solo- und Gruppenausstellungen in Deutschland und der Schweiz.

"Land of Opportunity"

Der Berg der Berge und das Symbol der Symbole. Das Matterhorn und das Geld. Welches Image hat die Schweiz international? Welche Bilder und welche Themen prägen das Image? Ist die Schweiz das Land des Geldes? Zürich die Stadt des Geldes? Welche Rolle spielt Geld im täglichen Leben? Was prägt den Finanzplatz Schweiz, der immer immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik gerät? Welche Geschäfte werden hier gemacht? Wie ist der Umgang mit Steuerhinterziehung und Steuerbetrug, Potentatengeldern, Briefkastenfirmen und Offshore-Vermögensverwaltung?
Die Collagen aus Banknoten und grossformatige Siebdrucken versuchen die imageprägenden Symbole und Themen zu verschmelzen und provokant die Frage aufzuwerfen, welches Land die Schweiz im Innern und in der Wirkung nach Aussen sein will.

Jolanda Portone - Sensibilità
17.11. bis 26.12.
Durch afrikanischen Tanz zu afrikanischen Expressionen

Jolanda Portone hat eine vierjährige Ausbildung in der Kunstschule F&F besucht, wo sie mit ihren expressiven Figuren und ihrem sensiblen Farbensinn beeindruckte. Viele ihrer Arbeiten entstanden im südlichen Apulien / Italien, wo sie jeweils die Sommermonate verbringt und sich intensiv der Malerei widmet.

Der farbenfrohe Süden und das Licht der Landschaften prägen ihre Bilder. Jolanda Portone hat italienische Wurzeln, lebt und arbeitet in Zürich, wo sie auch musikalisch tätig ist. Ihre Inspiration holt sie sich aus dem Leben, ihrer Liebe zu Musik und Tanz und der Poesie des Südens.

Christopher Opialla
06.10. bis 08.11.
Christopher Opialla's Arbeiten zeichnen sich aus durch eine präzise Setzung von Formen und Figuren, die sich im dreidimensionalen Raum bewegen oder dort zu schweben scheinen.

Der lebendige Bildhintergrund macht den malerischen Prozess sichtbar und schafft einen auffallenden Kontrast zu den kantigen, klaren Flächen und Strukturen im vorderen Bildraum.

Verstärkt wird dieser Kontrast durch die verwendeten Materialien von Acryl-, Öl- und Lackfarbe - diese schaffen sehr glänzende oder Licht absorbierende matte Farbflächen.

Christopher Opialla ist 1983 in Berlin geboren.
Er lebt und arbeitet in Berlin und Zürich.

Farbrausch Art by Sandro Wespi
01.09. bis 04.10.
HDR FOTO AUSSTELLUNG im Ziegel oh Lac

Farbrausch Art

In der aktuellen Ausstellung vom 24.8.-24-.9.2015 im Ziegel oh Lac,
werden unsere Wände vom Farbrausch Art Künstler Sandro Wespi
aus Wollishofen bestückt. Bei seinen Bildern, die alle in Zürich
entstanden sind wurde eine spezielle HDR Technik zum Einsatz gebracht. Bei der Umsetzung werden mehren Aufnahmen mit Über-/Unterbelichtung geknipst um sie später digital zu kombinieren, dabei werden kleinste Details sichtbar gemacht und geben dem Bild eine surreale Wirkung.

Ausgestellt sind Aufnahmen im Format 70x100cm in einem Mix aus
Street-Art / Graffiti und Landschaften. Alle Bilder wurden in der Stadt Zürich aufgenommen (und ein paar sogar auf unserem Areal).

Also Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall ;)

Tim Steiner
09.06. bis 05.07.
Tim Steiner Jahrgang 1984 ist in Horgen aufgewachsen, lebt und arbeitet hauptsächlich in Wädenswil und Horgen.

2000 - 2003 Besuch der Gestalterischen Berufsmittelschule Zürich berufsbegleitend zur Ausbildung als Gärtner Fachrichtung Garten-
und Landschaftsbau.

Seit 1999 tätig im Bereich der Malerei. 2004 Gründung eines
Ateliers in Horgen und stetiger Ausbau seiner künstlerisch
en Tätigkeit.

Ab 2010 erste dreidimensionale Objekte (das vergoldete Pflaster) sowie Skulpturen in Bronze und Aluminium.

2011 - 2012 tätig in einer Kunstgiesserei zum Erlernen des Giesshandwerkes mit Aneignung des technischen Basiswissens.

2012 Entstehung erster Skulpturen aus eigener Giesserei
in Wädenswil

2014 Eröffnung eigener Galerie zwecks permanentem Direktverkauf von Werken

2014 Eröffnung eines Zweitateliers in Wädenswil

Eddy Dodane
04.05. bis 07.06.
Das geometrische Zeichnen hat Eddy Dodane bereits in der Bezirksschule fasziniert. Das raffinierte Spiel mit der Geoemterie, den Farben und dem Licht sind in sein künstlerisches Schaffen eingeflossen.
Nach einer Ausbildung als Schaufenstergestalter und der Berufsmittelschule an der gestalterischen Abteilung der Kunstgewerbeschule Zürich gründete er ein Unternehmen für Innenraumgestaltung. Dieses ist heute führend in der Beleuchtungstechnick für den Retail – Bereich.
Dem hektischen Alltag entflieht der Unternehmer mit seiner Malerei. Dazu hat er sich in seinem Haus in Rekingen AG ein geräumiges lichtdurchflutetes Atelier eingerichtet. Dort entstehen in unzähligen Stunden und in Millimeterarbeit seine Bilder.
Bevor Eddy auf dem Reissbrett die definitiven Linien für ein neues Bild zieht, tüftelt er monatelang und macht viele Skizzen. Aus angeordneten Quadraten, Rechtecken und Rhomben entsteht das Skelett eines Bildes durch feine Linien. Die Flächen malt er akribisch genau mit Acrylfarben mal hell, mal dunkel.
Die Hauptantriebsfeder für sein Schaffen ist, optische Täuschungen auszureizen. Mit seinen geometrischen Farben- und Formenwelten will er unsere Sinne täuschen. Gerade Linien sollen für unsere Augen gebogen oder das gesamte Bild je nach Distanz, dreidimensional wirken. Beim näheren Betrachten entdecken wir so die Bilder immer wieder auf neue, andere Weise.

Comfort Jacobs - African Vision
16.02. bis 15.03.
Die aktuelle Ausstellung zeigt Zeichnungen und Bilder der afrikanischen
Künstlerin Jummai Comfort Jacobs. Sie ist 36 Jahre alt und kommt aus Lagos
in Nigeria und lebt seit vier Jahren in Zürich. Sie ist ausgebildete Businessadministratorin und unterrichtete in ihrer Heimat als Kunsterziehungslehrerin Kinder in ihrer eigenen Kunstschule.
Bisher hatte sie mehrere Ausstellungen in Nigeria, in New York, in Deutschland und in der Schweiz.

„Meine Bilder zeigen vor allem afrikanische Frauen. Sie zeigen die Farben und die traditionellen Masken aus meinem Land Nigeria und neue kreative Ideen in der Gesellschaft. Afrikanische Frauen haben viele Ideen. Afrikanische Frauen sind Mutter. Sie sind stark für die Familie und kümmern sich um die Kinder. Afrikanische Frauen arbeiten viel, zum Beispiel machen sie den Haushalt und gehen auf den Markt. Ich benutze für meine Bilder verschiedene Medien zum Beispiel Acryl, Öl-,Wasserfarben, Tusche, Perlen und Stoffe. Die Stoffe sind von afrikanischer Kleidung aus der traditionellen Gesellschaft und die Menschen tragen sie heute noch zu traditionellen Festen.
Kunst ist für mich Eindruck und Stimmung und Kreativität. Sie ist ein Heilmittel für die Gesellschaft. Sie bringt den Menschen näher zu Gott und sie bringt die Menschen zusammen.“

Ana Delgado - Poliredes
11.11. bis 21.12.
Ana Delgado is a Spanish artist who has moved recently from London to Zurich. Like many Spanish people she was forced to leave her country in 2009 and run away from the economic, social, political and institutional crisis. Spanish people are demanding a real democracy with minimum rights and a better future. As an exiled artist she reflects this uncertain time. Her artworks have a sense of Spanish social and political criticism, with a sarcastic and ironic sense of humor.

Through her artwork she reflects on the use of machine and technology in the present day and their impact on the human being and on this world. She is interested in how a simple artifact could become a monster or a prison. Technology and industrial globalization have become powerful monsters that are radically transforming society. To her, we are lost and trapped in crazy and impure nets. She calls them “Poliredes” (“Polynetworks”). Poliredes are composed of patches and heterogeneous fragments that cannot be understood. Society has been transformed into an idiotic machine and into a chaotic system of codes. Does anyone understand the collapse of the system nowadays?

She is searching for common sense, purity, honesty and simplicity. At this point she mixes freehand drawings with nature materials. She reviews an old technique called “Encaustic” that uses natural resin and beeswax. At this point she encourages society to re-view, re-explore, analysis and compare past and present.

Nagasaki - 69 Years Later
20.10. bis 03.11.
Finissage Fotoblog-Ausstellung mit Apero und Konzert


Lotte Greber: Drowning Maps / Drowning World
12.05. bis 29.06.
Mich faszinieren Landkarten. Seit zwei Jahren benutze ich Strassen-, Land- und Geologiekarten aus der ganzen Welt als Bildträger für meine Tuschzeichnungen. Drowning Maps Drowning World nennt sich diese Serie, die immer weiter wächst.

Karten imitieren nicht, was wirklich ist, sondern interpretieren es, versammeln Unerhörtes und visualisieren Verborgenes. Ich sehe die Linie einer Strasse, weiss aber nicht, ob sie wirklich befahrbar ist. Karten ermöglichen Weltvorstellungen, sie verorten mich in Räume und Zeiten. Auf Karten gehe ich nicht verloren. Und manchmal verführen sie mich mit ihrer grafischen Schönheit.

In Kombination mit meinen Zeichnungen erzählt jedes Exemplar eine Geschichte. Es sind keine festgelegten Narrationen - jeder Betrachter liest darin eine andere Erzählung.

Die Motivwahl der Zeichnungen stammt aus Zeitungen, Begegnungen, Erlebnissen auf Reisen oder schlicht gesehenem aus meinem Alltag. Ich skizziere, was ich wahrnehme, verändere es und zeichne es in neuen Zusammenstellungen auf die Karten. Meine Welt ertrinkt manchmal im Überfluss der Bilder. Es passiert so viel. Ich sehe so viel. Drowning Maps Drowning World ist vielleicht die Sehnsucht, einige wenige Dinge nicht zu vergessen, festzuhalten, aufzuzeichnen - und so den rasanten Fluss der Bilderflut zu stoppen.

Die Ausstellung im Ziegel ist noch bis zum 29. Juni zu sehen.

Helena Laurent- Cikanek
07.04. bis 05.05.
Helena Laurent- Cikanek (1979) lebt und arbeitet in Zürich und gestaltet in sehr unterschiedlichen Richtungen. Ausgebildet in wissenschaftlicher Illustration, befasst sie sich gerne mit dem Menschen und seinem Bezug zur Realität, seiner Verbindung oder eben Trennung von der (eigenen) Natur, mit der Frage, was es bedeutet Mensch zu sein, mit Bewusstsein und Körper. Dabei ist sie vorwiegend von den unsichtbaren Aspekten des Lebens inspiriert, von der Kommunikation hinter Worten und hofft, gewisse feinstoffliche Qualitäten in ihren Bildern einzufangen, welche vital sind, aber in der modernen Gesellschaft oft übersehen werden.

Ihr Fokus richtet sich momentan auf drei gestaltungsbereiche- wissenschaftliche Illustration, persönliche Kunstprojekte (Malerei und Zeichnungen) und digitale Visualisierungen im Bereich der Bewusstseinsforschung und spirituellen Publikationen.

"Presence" ein Portrait von Sri Anandamayi Ma

Die indische Meisterin (1896-1982) inspirierte Millionen Menschen unterschiedlichster Kultur und Herkunft durch Ihre bloße Gegenwart, ihre allumfassende Liebe und Weisheit...
"für mich eine der schönsten Frauen unserer Zeit."

Annia Titus - Malerei
03.03. bis 30.03.
Malen fühlt sich sehr natürlich an.
Meine Arbeiten entstehen als Ausdruck meiner Persönlichkeit.
Manifestation eines emotionellen oder intuitiven Momentes, der sich in Farbe und Form zeigt.
Welche Aspekte für den Betrachter im Vordergrund stehen, ist Ihm selbst überlassen.
Was für ein Mensch bin ich?
Welche Qualitäten lebe ich?
Wie ist meine Sicht der Realität?
Wie sich auch im Alltag das Leben aus verschiedenen `Wahrheiten` zusammensetzt oder ergibt, ist auch bei diesen Arbeiten entscheidend aus welchem Blickwinkel und mit welcher `Realität` ein Bild betrachtet und aufgenommen wird. Die Wahrnehmung eines solchen Objektes bietet eine grosse Variable an Möglichkeiten und Sichtweisen.
Einzelne Fragmente lassen sich ohne weiteres in die eigene Welt importieren oder gar adoptieren. So wird jedes Bild von jeder Person einzigartig aufgenommen, und erhält dadurch eine individuelle durch den Betrachter geprägte Identität, welche es wiederum vereinfacht sich darauf einzulassen.

Annia Titus geboren am 30.04.1975

Katarzyna Nowak, The Edge of the Meaning
26.08. bis 28.10.
Die präsentierten Fotografien sind eine sorgfältig ausgewählte Serie von schwarz-weissen Bildern. Die abstrakte Dimension ist gemeinsamer Nenner der Kunstwerke.

In dieser Serie gibt die Künstlerin dem Betrachter die Möglichkeit, die Realität durch ihre Augen zu sehen - sie zwingt ihm jedoch keine Interpretationen auf. Man wird vergeblich nach symbolischen Bedeutungen suchen. Die Fotografin ermöglicht einen Freiraum für subjektive Wahrnehmung und provoziert dadurch individuelle Visionen der Kompositionen. Auf diese Weise lassen sich anfänglich versteckte Formen oder geometrische Figuren entdecken. Die optischen Illusionen und verschwommenen Bedeutungen sind die herausragenden Attribute von Katarzyna Nowaks Fotografie.

Die Fotografin manipuliert nicht mit Tiefenschärfe, sondern legt die Betonung auf Details und eine scharfe Darstellung der Realität. Die Abstraktion wird erzielt durch ein Wechselspiel von Licht und Schatten sowie durch unkonventionelle Blickwinkel. Die Motive sind erkennbar, aber durch die Betonung ihrer Muster, Formen, Konturen und Texturen verlieren sie ihre offensichtlichste Bedeutung. Berge werden zu einem Spiel von Formen oder zu Spritzwellen auf dem Meer; Baumzweige werden zu Krallen.

Die erfrischenden Blicke auf die Motive zeigen, dass die präsentierten Themen noch nicht erschöpft sind. Originelle, intrigierende, manchmal dunkle und nostalgische Inhalte rufen im Betrachter Emotionen hervor, was in der heutigen, von digitaler Fotografie überfluteten Zeit schwierig ist.

Die Ausstellung im Restaurant Ziegel Oh Lac in der Roten Fabrik ist eine Fortführung der Ausstellungsserie “The Edge of the Meaning”, die 2012 im Foto Café 102 (Lodz, Polen) und im bQm Kultur Café & Bar (Zürich) begonnen hat. Die Ausstellung wird dieses Jahr auch im Café Verte (Lodz, Polen) organisiert. Beide Ausstellungen werden von der Via Art Foundation (www.viaart.pl) unterstützt.

Katarzyna Nowak wurde am 11. Juli 1984 in Lodz (Polen) geboren. Zurzeit wohnt sie in Zürich. Sie hat ein Doktorat in Biologie am Institut für molekulare Systembiologie an der ETH Zürich abgeschlossen und betreibt dort weiterhin Forschung. Sie untersucht die Krebsentstehung an Fruchtfliegen (Drosophila melanogaster). Man könnte vermuten, dass die Wissenschaft und die Fotografie nichts Gemeinsames aufweisen. Beide basieren jedoch auf der Hinwendung zum Detail. Katarzyna entwickelte ihre Leidenschaft zur Fotografie und zur akkuraten Darstellung der Realität als Wissenschaftlerin, die jeden Tag mit verschiedenen Arten von Mikroskopie zu tun hat. Die Lösungen, die sie in ihrer Fotografie einsetzt, erreicht sie durch autodidaktische Lernerfahrungen.

Shamsia, Graffitikünstlerin, Kabul
10.06. bis 28.07.

Diesjähriger Gast des Veranstaltungszyklus VOIX DES FEMMES von TERRE DES FEMMES ist die afghanische Graffitikünstlerin Ommolbanin Hassani alias Shamsia. Die InitiantInnen wollen mit dieser Reihe eine gesellschaftspolitische Diskussion zu Geschlechterrollen und Stereotypen lancieren. Über Streetart-Kunst sollen dabei inbesondere auch Jugendliche für die Thematik sensibilisiert werden.

Shamsia erhebt ihre Stimme subversiv gegen starre Geschlechterrollen und hinterlässt dabei farbenprächtige Spuren. Sprayen ist in Kabul schier unmöglich – erst recht für eine Frau, die damit gegen alle Genderregeln im öffentlichen Raum verstösst. Doch Shamsia hat eigene Wege gefunden, um ihren Frauenfiguren in leuchtend blauen Burkas Raum und Freiheit zu verschaffen: Zum einen arbeitet sie in mehr oder weniger geschützten Räumen wie verlassenen Fabrikgebäuden, Industrieparks oder privaten Innenhöfen. Zum anderen besprayt und bepinselt sie Fotos von bekannten Plätzen per Photoshop auf ihrem Computer imaginär.

Im Restaurant Ziegel oh Lac präsentiert die Künstlerin eine Auswahl von Fotografien ihrer Graffitis und ein Video, das sie im Zeitraffer bei der Arbeit zeigt.

Vernissage: Einführung und Interview mit Shamsia durch Prof. Dr. Marion Strunk, Professorin für Kulturtheorie und Gender Studies ZHdK.
Anschliessend Apéro und Musik von Acaya.

Rund um die Ausstellung finden weitere Anlässe in der Roten Fabrik statt.
Die Veranstaltungen der VOIX DES FEMMES in der Roten Fabrik werden unterstützt durch die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kt. Zürich.

David Diehl, Constructor.012
25.03. bis 20.05.

Der vielseitig engagierte Gestalter David Diehl (*1976) zeigt erstmals Arbeiten aus seiner Constructor-Serie.

Im betreffenden Kontext betätigt er sich - immerzu unterwegs - als fotografischer Sammler von diversen Bruchstücken, ungezählten architektonischen Elementen, Kisten, Verpackungen, Apparaturen und fügt diese Bausteine darauf als Konstrukteur digital zu Gebäuden zusammen.
Es entstehen Häuser mit dem Charme des behelfsmässig Befestigten, der Ästhetik einer organisch gewachsenen, improvisierten Architektur – und die Gebilde werden zu kompakten Bauten mit eigenem Charakter, jedes eine Verdichtung von Eindrücken, eine Komprimierung von ganzen Städten und Regionen zu einem einzigen Objekt.

Die Ausstellung im Ziegel präsentiert eine Auswahl dieser Constructs als grossformatige C-Prints sowie eine Wandarbeit im Aussenraum vor dem Restaurant.

Radovan Hirsl, Zürich
18.02. bis 24.03.

Radovan Hirsl (*1946) wuchs in Belgrad/YU auf. Seit über 25 Jahren lebt und arbeitet er in Zürich.
Schon als Kind kam er mit der phantastischen Kunst in Berührung. Sein Werk aus beinahe 50 Schaffensjahren repräsentiert ein spannendes Leben voller Auseinandersetzung mit den Abgründen der Seele, dem Kampf gegen die sterilisierende Normalität und dem Bruch mit Traditionalismus und Konventionen. Es vereint Obskures und Groteskes, Schönes und Hässliches, Humorvolles und Schmerzhaftes und ist erfüllt von einem starken archaischen Spieltrieb. Die erzeugten Stimmungen sind geprägt von mystischen und psychedelischen Erfahrungen.
Radovan Hirsl ist ein radikaler Individualist, der sich nie dem Kommerz und dem Banalen unterworfen hat. Im Restaurant Ziegel oh Lac zeigt er nun eine Auswahl seiner Ölbilder aus der Zeit von 1990 bis 2004.

Tatjana Rüegsegger (Life, LIVE)
14.01. bis 17.02.

Die junge Fotografin Tatjana Rüegsegger hat über längere Zeit tourende Rockbands mit ihrer Kamera begleitet. Dabei sind Freundschaften und ausdrucksstarke Bilder entstanden. Sie zeigen Bühnenauftritte, aber auch ganz andere Aspekte dieses Lebens auf Achse: So erzählen sie vom ewigen Warten, dem Warten auf Abfahrt, Ankunft, Soundcheck, Essen, Auftritt, Schlafplatz und so weiter. Oder sie berichten vom Zusammenleben unterwegs - in Momentaufnahmen abseits des Rampenlichts, die den Tour-Alltag hinter den Kulissen treffsicher widerspiegeln.
Mit ihrer Arbeit will Tatjana Rüegsegger das Leben von Menschen dokumentieren, die sich dafür entschieden haben, ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf zu machen und geht der Frage nach, was es heutzutage eigentlich genau bedeutet, im Musikbusiness unterwegs zu sein. Zu diesen Menschen gehören Musiker genauso wie Manager, Roadies, Booker und Veranstalter. Der Titel „(Life, LIVE)“ steht für deren Leben, heute, in dieser Sekunde, live in der Gegenwart, inmitten ihrer romantisierten nomadischen, oft gar nicht so glamourösen und erschöpfenden "Blase“.
2012 entstand dann die Idee zu einem Fotobuch-Projekt, welches bis zum Frühjahr 2013 umgesetzt werden soll. Im Ziegel oh Lac werden im Vorfeld dieser Publikation und anlässlich der diesjährigen Rockwochen zum ersten Mal einige dieser Fotografien grossformatig zu sehen sein.


Ausstellungspause
19.11. bis 08.01.

Silvia Pfeffer
01.10. bis 18.11.

Silvia Pfeffers Acrylbilder sind meist stark strukturiert (mit Strukturpaste, Stoffen, Zeitungen, Karton etc.), gespachtelt oder geschüttet. Seit neustem verrostet sie ihre Leinwände mit einer chemischen Lösung und integriert Metallteile, worauf sie zum Teil mit Acrylfarbe weitere Akzente setzt.

Silvia Pfeffer ist Hausfrau und Mutter von zwei Kindern (1987 und 1996). Ein Rückenleiden schränkt sie oft ein. Genau dadurch hat sie aber auch das Malen für sich entdeckt. Diese Leidenschaft entschädigt sie für vieles und bringt Ihr Kreativität, Beschäftigung und Anerkennung. Silvia Pfeffer arbeitet in ihrem Atelier zu Hause, gleichzeitig nutzt sie das ganze Haus als Ausstellungsfläche. Seit 2007 hat sie an verschiedenen Orten ausgestellt, auf ihrer Webseite präsentiert sie ihre Werke und informiert über neue Ausstellungsprojekte.

Falki Pictures, Techno Art
02.07. bis 05.08.

Falki Pictures wurde im Jahr 1986 in Basel gegründet und produziert seither farbige Fliessbilder und daraus abgeleitete moderne Fine Art Prints. Diese einzigartigen Techno Art Kunstdrucke sind nun erstmals in dieser Form in Zürich zu sehen.
Die Ausstellung zeigt alte und neue Werke des Künstlers, für welche zum Teil original Fliessbilder sowie auch Motive der Natur als Grundlage dienten. Entstanden sind die farben- und formenreichen Bilder dann weitgehend durch digitales Bearbeiten der verschiedenen Vorlagen. Für einige der neuen Werke diente ein Fraktalgenerator als Grundlage. Die ausgestellten Kunstdrucke sind sowohl auf Alu-Verbundposter als auch auf Leinwand gedruckt und aufgezogen.
Hinter all dem steht Stephan Wüthrich, der in Bern aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Seine Lehre als Biologie-Laborant absolvierte er zuerst in Bern und dann in Basel, wo er anschliessend weitere 16 Jahre seines Lebens verbrachte. Dort entstand auch sein erstes Kunstwerk: Berufes halber musste er sich mit der Chromatographie (einem chemischen Trennverfahren) beschäftigen und sah, wie aus einem schwarzen Punkt eines Kugelschreibers die Farben des Regenbogens entstanden. Daraus entwickelte er seine Fliessbildtechnik, die er zwischenzeitlich sogar patentieren liess.
Das Verfahren zur Produktion von farbigen Fliessbildern lebt durch die Absorption von gelösten Farben auf einem Chromatographie- oder Fliesspapier. Verwendet werden Farbstoffe aus der Industrie zusammen mit Batik-, Lebensmittel- und Textilfarben. Alle Farben müssen wasserlöslich sein und in einer trockenen, pulverförmigen Form vorliegen. Diese Farben lösen sich zwischen zwei oder drei Fliessblättern. Das daraus resultierende Bild kommt auf diese Matrize, als neues Blatt, welches die Farben absorbiert. Das fertige Bild wird anschliessend getrocknet und zum Teil, um Effekte zu erzielen, mit Salz weiterbehandelt.
Die Verwendung von fluoreszierenden Airbrush-Farben gibt diversen Bildern eine intensive Farbwirkung unter UV-Licht.
Seit 1987 bis gegen Ende der 90er Jahren war Falki Pictures in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und in den USA zu sehen. Seine Kunst lag dann einige Jahre brach und war im Keller eingelagert, bis er letztes Jahr das Ganze reaktivierte und nun erstmals nach über 10 Jahren Pause wieder einige Werke der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Seit 2000 lebt Stephan Wüthrich mit seiner Lebensgefährtin in Zürich und ist Vater eines 10-jährigen Sohnes. Dieses Jahr hat sich Stephan W. selbständig gemacht und betreibt nun eine Webagentur (www.falkidesign.ch)

Janet Müller, Ein kurzer Augenblick
04.06. bis 01.07.

Die Künstlerin Janet Müller schlägt den Erfolgskurs ein. Mit Ihren Bildern schafft sie es hinter die Masken der Gesellschaft zu schauen und das wahre Gesicht zum Vorschein zu bringen. Neben vielen ungeschminkten Gesichtern spricht Ihre Kunst auch Tabuthemen wie Gewalt, Frauenhandel, Missbrauch und die (fehlende) Zwischenmenschlichkeit an.
Deshalb verwundert es nicht, dass sie zwei Jahre nacheinander eingeladen wurde, für die Charity-Veranstaltung “Kunst gegen Frauenhandel“ ein Bild zu stiften. Wo sie neben bekannten Künstlern wie Pipilotti Rist, Patrick Rohner und Max Grüter mit ihren Werken Höchstpreise erzielte. Mit ihrer aktuellen Ausstellung "Ein kurzer Augenblick" wird die begabte Künstlerin uns aufs Neue einen unverblümten Blick auf die emotionalen Momente des Alltags preisgeben.
Janet Müllers Kunst ist ausdruckstark, berührend, sensibel, verführerisch, leidenschaftlich, traurig, beängstigend, zerbrechlich und mitfühlend.

Janet Müller ist in der ehemaligen DDR geboren und wuchs in Süddeutschland auf. Doch zuhause fühlt sie sich in Zürich, wo sie schon seit 2000 lebt. Die Liebe zum Malen steckte schon immer in ihr, vor etwa 10 Jahren begann sie sich dann aktiv mit der Kunst auseinander zu setzen. Seitdem ist das Malen zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden und ermöglicht es ihr, ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck zu bringen.

“Ein Leben ohne Farben und Pinsel ist für mich nicht vorstellbar!“

Nadia Honarchian, Neue Werke
16.04. bis 03.06.

1967 in London geboren, absolvierte Nadia Honarchian erst eine Berufslehre als Hochbauzeichnerin, um sich nach deren Abschluss dem Studium der Fotografie am London College of Printing zu widmen. Im Jahre 2000 schloss sie zudem eine Ausbildung zur Multimedia Producerin an der SAE Zürich ab. Sie lebt in Zürich und Berlin.
Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet sie zusammen mit Claude Steiner als Visuals Team im In- und Ausland unter dem Namen trigger.ch.

Nadia Honarchians Photoshop-Kompositionen sind ausschliesslich aus eigenem Fotomaterial entstanden.
Von 1989 bis 2011 hat sie diverse Kunstausstellungen und Installationen im Bereich der experimentellen Fotografie in London, New York, Belgrad, Berlin, Amsterdam, Zürich, Basel, Bern, Gruyères und Baden realisiert.

Die Waldserie ist eine Hommage an die Magie des naturnahen, wilden Waldes, wo noch Feen, Faune und andere Waldgeister und -götter ihre Magie leben können und dürfen.
Kali ist eine indische Göttin, sie symbolisiert die Zerstörerin und die Erneuerin. Diese Serie ist als Fortsetzung der Waldserie ihr gewidmet und besitzt, ihrem Wesen gemäss, symbolischen Charakter.

Silke Küste, Jazz oder nie.
05.03. bis 15.04.

Jazz oder nie. Silke Küste illustriert Blue Note. Nur im Ziegel.

Silke Küste ist Malerin und Illustratorin und stellt zum zweiten Mal im Ziegel oh Lac aus. Mit ihrer illustrativen Malerei macht sie erneut das Hin und Her zwischen Malerei und Illustration zum Hauptthema ihrer Ausstellung. So verschmelzen die starke Bilderwelt der Malerei und das Filigrane und Grafische der Illustration zu einer neuen Mischform. Diese Form der Arbeit erlaubt es der Künstlerin Bilder auf Bestellung zu malen. Dabei kann man sich ein eigenes Sujet aussuchen und sich ein Unikat anfertigen lassen. Die Preise unterscheiden sich je nach Sujet, Format und Aufwand. Fragen zu Preisen oder Sujet-Wünsche können direkt an Silke gerichtet werden:

Kevin Rechsteiner, Frozen Music
30.01. bis 04.03.

Man kann seine Fotografien ansehen, wie man will:

Als Zeitreise des Rock'n'Roll, als Erfahrungsbericht

eines Nichtmusikers oder aber als Liebeserklärung an

die Musik schlechthin. Kevin Rechsteiner reist von Gig

zu Gig. Hätte er Kilometergeld bekommen, wäre er reich

geworden. Stattdessen beobachtet er präzise und versteht

eine Menge davon, die Lust in Bilder zu packen.

Die Bilder von Kevin Rechsteiner werden zu Teilen schon ab dem 17.1.2012, also während der traditionellen Rockwoche(n) im Ziegel oh Lac zu sehen sein, gesamthaft dann ab Ausstellungseröffnung vom Montag, 30.1., 19h.

Guerilla Art, Zapata Punk
31.10. bis 24.12.
Der junge mexikanische Künstler Yescka macht mit seiner Streetart auf soziale Missstände aufmerksam und prangert politische Ungerechtigkeiten an. In einem von Korruption lahmgelegten Staat, in dem seit 2006 über 40.000 Menschen dem Drogenkrieg zum Opfer gefallen sind, bedarf es einer Menge Überzeugung und Mut, etwas ändern zu wollen und dabei nicht zu resignieren.
Ein wiederkehrender Einfluss in Yesckas Arbeiten ist die mexikanische Revolution. So taucht das Konterfei des Revolutionshelden Zapata immer wieder auf, allerdings mit Irokesenschnitt versehen als zeitgenössischer "Zapata Punk".
Der Künstler bedient sich dafür des auch in der mexikanischen Revolution benutzten Holzdruck-Verfahrens, ihr Geist wird so ins 21. Jahrhundert transportiert – ohne den vergangen Tagen nachzutrauern. Seine Revolution ist bunt, sie ist schräg, aber immer auch nachdenklich und ästhetisch.


Kia Ora Aus Aotearoa - Grüsse aus Neuseeland
03.10. bis 30.10.
Unter dem Titel "Kia Ora Aus Aotearoa" präsentieren sich im Ziegel gleich zehn zeitgenössische südpazifische Künstlerinnen mit Basis in Neuseeland auf einmal: Loloma Andrews, Merisa Bickerstaff, Leanne Clayton, Dagmar Dyck, Sylvia Marsters, Lina Marsh, Cerisse Palalagi, Wilma Van Heeswijk, Filani Filina Macassey und Suia Westbrook. Sie zeigen Textiles, Malerei und Metallarbeiten. Für alle Beteiligten ist es das erste Mal, dass sie in Zürich ausstellen. Organisiert hat diese Gruppenausstellung Loloma Andrews, die bis vor zehn Jahren im Restaurant Ziegel oh Lac gearbeitet hat und seither als professionelle Künstlerin mit ihrer Familie in Neuseeland lebt.

Andrea Ebener, «THERE'S NO APP FOR THIS»
22.08. bis 02.10.
Endlich ist Fotografie wieder, was sie war: versiegelte Zeit.
Kein Zurück, kein Wenn und Aber und hier noch und da noch.

Bilder, mit Licht belichtet und aus der Chemie geboren.
Um das zu zeigen, was wir sehen wollen: die Kunst des Augenblicks.

In Zeiten hipstamatischer Filtervielfalt wird jeder zur App-Store-Whore.
Wir können nur noch eines: Knöpfe drücken.

Nicht so Andrea Ebener.
Sie macht ihre Fotos mit Licht, Chemie und Genie.

Im Wallis geboren, lebt Andrea Ebener in Zürich und studiert am Hyperwerk
in Basel.

Jetzt präsentiert sie ihre neuesten Arbeiten im «Ziegel oh Lac».
Jedes Stück ein Unikat, handgearbeitet im Edeldruckverfahren Cyanotype.

Cyanotype?
There's no App for this.

Ekin Senan
04.07. bis 07.08.
Inspiriert von Gegensätzen und Gemeinsamkeiten von Technik und Natur sowie absurdem menschlichem Verhalten, geht Ekin Senan sehr impulsiv und emotional an ihr Werk. Mit äusserst feinen, gebrochenen Linien, die teilweise an Nähte erinnern, erschafft sie einen Raum, in dem sie ihre Bilder wachsen lässt. Während des Arbeitsprozesses entsteht ein Chaos, welches sich langsam wieder neu ordnet. Das Resultat ist nie absehbar. Der Betrachter entdeckt immer wieder neue Figuren und Formen, verliert sich dabei in den detaillierten Einzelheiten, was für das Auge immer wieder zur neuen Herausforderung wird. Durch ihren meditativen Arbeitsprozess entstehen Welten in Welten.
Die in Istanbul geborene und aufgewachsene Illustratorin arbeitete bis vor kurzem als Fashion Designerin. Vor zwei Jahren hat sie den Schritt gewagt auszusteigen, um sich voll und ganz dem Zeichnen zu widmen. Nun präsentiert sie ihre Bilder in ihrer ersten eigenen Ausstellung.

Stéphanie Cousin, Foto-Collagen
23.05. bis 03.07.
1969 in Lausanne geboren, absolvierte Stéphanie Cousin eine Berufslehre als Fotografin und lebte unter anderem in Zürich und Hamburg. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Bildredaktorin in Lausanne und wohnt in Genf.
Stéphanie Cousins Collagen sind neu konstruierte Bilder, die sie aus eigenem Fotomaterial und gefundenen Bildern zusammengesetzt und neu bearbeitet hat. Schon immer stark von Bild-Modifikations-Prozessen angezogen, begann die Künstlerin 2003 damit, ihre ersten Collagen zu realisieren. Dadaismus, speziell die Arbeiten von Hannah Höch und jene von Max Ernst gehören zu ihren wichtigsten Inspirationsquellen. Seit anfangs der Neunziger Jahre hat Stéphanie Cousin diverse Photos publiziert und gut ein Dutzend Ausstellungen in der deutschen und der französischen Schweiz realisiert.

One Truth Streetart - Back to the Roots
18.04. bis 22.05.
Das Zürcher Künstler-Kollektiv One Truth hat mit seinen bunten Kunstwerken seit über 10 Jahren viel zum äusseren Erscheinungsbild der Roten Fabrik beigetragen. Die Wurzeln der kreativen Köpfe liegen hauptsächlich in der Graffiti- und Street-Art. One Truth sind äusserst vielseitig, zeichnen sich durch eigene frische Styles aus und sind fester Bestandteil der Schweizer Graffiti-Szene. Sie sehen sich auch als Vermittler zwischen der Strasse und unserer Gesellschaft. Sie waren schon an unzähligen Ausstellungs- und Kultur-Projekten im In- und Ausland beteiligt, so auch am jährlich in der Roten Fabrik stattfindenden Meeting of Styles Switzerland, das sie mit organisieren. Neben Hauswänden und Garagentoren haben sie Autos und Möbel besprayt und bemalt, T-Shirts bedruckt, Skulpturen und Bühnenbilder gestaltet. Im Rahmen der kommenden Ausstellung präsentieren sie ihre Werke hauptsächlich auf Leinwand.

Einkollektiv - Interdisziplinäre Gestaltung
14.03. bis 17.04.
Florian Fischer
Felician Hohnloser
William Max Hathaway
Lukas Breitkreutz

Caroline Palla, The Yen-Yen, Thirtysix Drum Sets
31.01. bis 13.03.
Die Zürcher Künstlerin Caroline Palla zeigt in ihrer Arbeit "The Yen-Yen, Thirtysix Drum Sets" 36 Fotografien von Schlagzeugen verschiedenster Rock-Bands, deren Konzerte sie 2010 besuchte. Die Schlagzeuge wurden jeweils gleich im Anschluss ans Konzert bei immer noch vorhandenem Bühnenlicht aufgenommen. Die Künstlerin folgte auch sonst einem streng formalen und inhaltlichen Konzept. Dabei bezieht sie sich auf die von amerikanischen Konzeptkünstlern der 60er Jahre geschaffenen seriellen Fotoarbeiten wie z. Bsp. Ed Ruschas "Twentysix Gasoline Stations" (Route 66, 1962) oder "Every Building on the Sunset Strip" (Hollywood, 1966).

Dominik Brun del Re
20.09. bis 01.11.
Dominik Brun del Re präsentiert grossformatige Teerabdrücke auf Leinwand. Der Künstler lebt und arbeitet in Zürich.

Hans X. Hagen, 3 Jahrzehnte Ziegel
28.08. bis 19.09.
Zum Jubiläum zeigt Hans X. Hagen Fotograifen, die in den letzten 30 Jahren in und ums Restaurant Ziegel in der Roten Fabrik entstanden sind.
Hans X. Hagen lebt seit 1979 in Zürich und ist seit 1980 in der Roten Fabrik aktiv. Das breite Spektrum seines Schaffens umfasst Film- und Videoarbeiten, Lichtinstallationen, Lichtdesign für Theater, Tanz und Ausstellungen und last but not least seine Fotografie.

Silke Küste
12.07. bis 09.08.
"Was ist Malerei? Was ist Illustration?"

Silke Küste ist Malerin und Illustratorin und lebt in Zürich. Nach dem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich und der vierjährigen Ausbildung als Grafikerin bei K. D. Geissbühler (Opernhaus) arbeitete sie als selbständige Illustratorin für diverse Zeitschriften. Es folgte der Wegzug nach Madrid, wo sie am Circulo de Bellas Artes zeichnete und hauptsächlich an ihrer Malerei arbeitete. Nach vielen Jahren zog es sie dann wieder in den Norden, wo sie in Paris die Revue Pretentaine mitgestaltete und ausserdem in den Ateliers Beaux Arts de la Ville de Paris Kurse in Radieren besuchte. Diverse Gruppen- und Einzelausstellungen.

Lena Zwicky, Zürich Glarus retour
01.06. bis 11.07.
Hinter dem Zugfenster vorbeiflitzende Landschaften, Spiegelungen, und Strassenszenen. Schnappschüsse zwischen Zürich und Glarus, die meisten aus dem Fenster des fahrenden Zuges. Jahreszeiten,Tageszeiten, Wetter, Spiegelungen. Die Bilder sind zwischen 2005 und 2007 entstanden, als Lena Zwicky zwischen Zürich und Glarus pendelte. Die Bildausschnitte auf dieser Strecke sind so vielfältig und spannend, dass sie zum Malen weiterer Serien verleiten.

Lena Zwicky ist geboren in Winterthur und lebt seit 1990 in Zürich. Sie besuchte die Fachklasse für freie Kunst in Bern und absolvierte später in Zürich die Ausbildung zur Lehrerin für Bildnerisches Gestalten, die sie 1995 abschloss. Seither arbeitete sie auf Alpen, tätowierte und unterrichtete an verschiedenen Schulen Bildnerisches Gestalten.

cäsar bitzer, »allerleirauh«
26.04. bis 30.05.
Die gezeigten Arbeiten gehen von einer früheren Assemblage aus: Unter dem Titel »Allerleirauh« - nach einem Grimm-Märchen - versammelt sie in 36 kleinen Rahmen jeweils ein bis drei Fundstücke aus Karton, Plastik und Metall, wie man sie in unserer Littering-Welt beliebig von der Strasse auflesen kann. Diese Objekte erscheinen jetzt einzeln, vielfach vergrössert, in Laserkopie-Collagen auf farbigem Hintergrund.

Aus unscheinbaren Abfall-Miniaturen sind ausdrucksstarke Bilder entstanden. Für sie kann gelten, was Manfred Papst, Kulturredaktor der NZZ am Sonntag, an der »Tagesschau 2007« zu vergleichbaren Arbeiten Cäsar Bitzers bemerkte: »Sie bringen die Schönheit des Gewöhnlichen und Verwitterten ins Bewusstsein. Aus fast nichts entsteht eine hintergründige Aussage, die durch den Titel pointiert aufgenommen wird.«

Patrick Fries, »Schönmalerei«
30.03. bis 25.04.
Seit jeher am Kritzeln und Zeichnen, kommt Patrick Fries’ kreativer Drang 2001 mit den ersten Erfahrungen im Sprayen zur Geltung. Mehrere Jahre widmet er sich ausschliesslich grossflächigen Freiluftarbeiten mit Aerosoldosen. 2003 besucht er die Schule für Gestaltung in Zürich. Abgeschreckt durch die Regeln und Auflagen, welche ihm in der Kunstschule im kreativen Bereich gemacht werden, beschliesst er 2004 eine Lehre als Logistikassistent zu absolvieren. 2005 macht er die ersten Erfahrungen mit Leinwänden. Dem „Atelier Eisenhof“ tritt er Ende 2005 bei, dies gibt ihm die Gelegenheit sich experimentell weiterzuentwickeln. 2007 nimmt er an seiner ersten Gruppenausstellung teil. Weitere Ausstellungen folgen. 2009 reist Patrick Fries ein Jahr lang durch Asien, was in seinen neusten Bildern sichtbare Spuren hinterlässt. Es entstehen starke, grossflächige und eindrückliche Arbeiten, in denen man sich verlieren kann.


Arthur Berini, Zürich
02.03. bis 28.03.
Der Zürcher Künstler Arthur Berini arbeitet mit sogenanntem Schwarzlicht. Dabei stammt die Lichtquelle aus dem unsichtbaren ultravioletten Spektrum. Dieses Schwarzlicht wird vorwiegend für technisch-wissenschaftliche Analysen verwandt. Die im Restaurant Ziegel ausgestellte Arbeit besteht aus mehreren Wandskulpturen. Das künstlerische Potential von Licht und Leuchtfarbe ist der Stimulus des Künstlers.

Kati Bitzer, Bagger, ELXT90 & Co., Fotos
18.01. bis 28.02.
Kati Bitzer hat über längere Zeit in und um die "Schrottbar", eine Punker-Wagenburg in Biel fotografiert. Ausgehend von einem Studienprojekt an der Fotoklasse der HdK Zürich über diese aussergewöhnliche Lebens-Gemeinschaft auf Rädern entstanden in den darauffolgenden Jahre zahlreiche Bilder einer ganz eigenen Welt. Die Fotografin begleitete unter anderem das Band- und Showprojekt „Bagger“ auf eine einmonatige Tour durch Italien, Slowenien, Kroatien und Griechenland, woraus der Entwurf für ein Fotobuch entstand. Das Buch wird an der Vernissage zur Ansicht bereitliegen. Des weiteren hat Kati Bitzer das international besetzte pyrotechnische und akrobatische Wandertheater "ELXT90" während längerer Zeit fotografisch begleitet. Einige dieser Bilder werden nun im Restaurant Ziegel oh Lac zum ersten Mal zu sehen sein.

Jessica Pooch, Fotografien
13.10. bis 08.11.

Fabienne Matter
14.09. bis 11.10.
Zeichnungen und Collagen

Dy Tammy Wissgott & Holger Schimanke
17.08. bis 14.09.

Fotoausstellung “Industrieromantik“

Trotz ihrer Kälte und nüchternen Strenge sind Industriebauten oft von herber, sachlicher Schönheit, geprägt von der Geometrie der Linien und Flächen. Viele dieser Bauten, die früher hunderten oder gar tausenden Menschen einen Arbeitsplatz boten, sind heute dem Zerfall preisgegeben und werden von der Natur zurückerobert. Obwohl schon lange verlassen, kann man in diesen Orten heute noch das Leben der damaligen Zeit erahnen. Das Festhalten der Atmosphäre in diesen Bauten der oft vor dem Abriss stehenden Anlagen ist eines der Hauptanliegen der beiden Fotografen.

Dy Tammy Wissgott, geboren in Jena (D) ist freischaffende Fotografin. Unter dem Motto „Meine Bilder sollen leben“ fotografiert sie vornehmlich marode romantische Architektur und Menschen in besonderen Szenerien. Ihre Fotografien sind meist unbearbeitet und bilden den Moment so puristisch ab, wie er durch die Kamera festgehalten wurde. (www.dytammy.ch)

Zu den Schwerpunkten von Holger Schimanke gehört die Industriearchitektur. Mit den meist farbreduzierten Innenaufnahmen eröffnet er dem Betrachter einen Einblick in längst vergessene Welten. Er ist in Mannheim (D) geboren, nahm schon an diversen internationalen Ausstellungen teil und ist unter anderem Mitglied des Europäischen Vereines für Industriekulturfotografie IKF. (www.schlagschatten.ch)

John Philip Köstring
16.06. bis 03.08.
Crowned Hope

„Mir geht es darum, den Emotionen freien Lauf zu lassen, der Planung keine Chance zu geben. Am Ende wird man sehen, ob das Bild gut ist oder nicht – wenn nicht, wird es wieder und wieder übermalt, bis es mir gefällt" Philip Köstring.

Philip Köstring gehört zu einer jungen Künstlergeneration, für die das Malen wieder ein ganz selbstverständliches Metier darstellt. Der Künstler und Schauspieler hat seine Formensprache, seine zwischen Malerei und Zeichnung oszillierenden Methoden der Bildfindung konsequent aus der Jugenderfahrung als Grafitti Sprayer entwickelt. Seine teils großformatigen Leinwände, deren geschichtete Figuren und Schriftbilder, Hinweise und Zeichen und sind Beschwörungsformeln des Jetzt. Die Arbeiten entfalten ihre Kraft an der Schnittstelle von Biografie und Weltgeschehen: Gesehenes, Gefühltes, Gelesenes, Gesammeltes wird in eine starkfarbige und schonungslose Bildsprache übertragen und freigesetzt.

Zuletzt hat Philip Köstring Anfang 2008 seine Arbeiten in München gezeigt. So wie für Georg Baselitz jeder Künstler die vorhergehenden Bilder verwerfen muss, hat auch Philip Köstring die in einem neuen Arbeitszyklus entstandenen Bilder thematisch und formal neu geordnet: Mickey-Mouse-Gesichter, gekritzelte, skizzierte Kronen gesellen sich zu den Totenköpfen, nehmen überhand. Die Zeichen- und Schriftbilder wiederum lassen erkennen, dass sich der Künstler insbesondere auch mit dem Graffitigestus der brasilianischen Megacity São Paulo auseinandergesetzt hat. Dripping und Coating erweitern den Technikmix aus Assemblagen und Collagen mit Acryl, Oilstick, Spraypaint und Kreiden.

Was gleich bleibt, ist der Blick auf den Beat des Urban Jungle, auf eine Welt, die in Gegensätzen lebt und pulsiert. Die nicht clean und friedlich ist, aber trotzdem begehrenswert: Beautiful Agony. Der Hoffnung allerdings hat Philip Köstring eine kleine Krone aufgesetzt.

Biografie:

Als Kind einer brasilianischen Mutter und eines deutschen Vaters wuchs Philip Köstring in München auf. Seine Kindheit verbrachte er zum Teil auch in Brasilien, im Kreise seiner brasilianischen Großfamilie. In München hinterließ er erste Spuren als Graffiti Sprayer, später wurde er für Foto-Produktionen und TV-Werbungen engagiert. Philip Köstring studierte Schauspiel an der Stella Adler Academy in Los Angeles. Nach vier Jahren in den Staaten kehrte er nach Deutschland zurück. Im Herbst 2007 lief der Kinofilm "Stellungswechsel" mit Philip Köstring im Kino. Derzeit ist er in der deutschen TV-Serie „112 – Sie retten Dein Leben“ als griechischer Sanitäter Dimitri zu sehen.


Heiko Windisch
04.05. bis 15.06.


Heiko Windisch ist freischaffender Zeichner und "visual artist" und lebt in Eppelheim (bei Heidelberg). Seine favorisierten Motive sind Pandabären, Tapire, Affen, Totenköpfe, schräge Raumschiffe und verrückte Maschinen. Seine Zeichnungen sind schwarz-weiß gehalten und werden meist durch kleine blau-rot-gelbe Sprenkel (Sterne, Noten, Herzen, Blasen) aufgebrochen. Zur Zeit bastelt er Skulpturen und Magnetschiffe und macht animierte Filme mit seinen Protaganisten. In seine ironischen, surrealen Fantasiewelten einzutauchen, bereitet viel Freude und Lachmuskelkater.

Tim Steiner
07.04. bis 03.05.
Tim Steiners Arbeiten befühlen den Puls des zeitgenössischen Zürich. Zu seinen Spezialitäten gehören Nacht- oder verspielte Morgendämmerungsszenen: Die weichen Übergänge des warmen Lichts vereinsamter Lichtquellen als gesellschaftskritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Wohnraum.
Steiner, Jahrgang 1984, arbeitet seit 2003 in einem durch ihn ins Leben gerufenen Gruppenatelier in Horgen, hat aber schon weit früher künstlerische Erfahrungen gesammelt.

Raffaella Ferloni
09.03. bis 05.04.
Raffaella Ferlonis Interesse gilt der menschlichen Figur. Zunächst entwendet sie ihre Vorlagen Zeitschriften, später direkt dem Internet.
In der heutigen Gesellschaft werden wir vor allem durch Abbilder mit der Realität konfrontiert, durch gefilterte Inhalte und vorgekochte Visionen, die in einer Bilderflut über uns hereinstürzen. Das Internet hat als Massenmedium etwas Allgemeingültiges. Einsichten in die scheinbare Alltäglichkeit sind jedoch das Ergebnis einer bewussten Konstruktion.
Ferlonis Konzept besteht nun darin, das Dargebotene zu entlarven. Beim Betrachten der Arbeiten entdecken wir die persönliche Lust, in intime Bereiche ihrer Subjekte vorzudringen um uns banale Alltagsgeschichten vorzuführen.
Die gemalten Bilder, zwischen Schnappschüssen und Video-Stills ins World Wide Web zurückgestellt (www.selbstachtung.ch), werden zum ganz persöhnlichen Beitrag in einem nicht enden wollenden Bilderfluss ohne Geschichte. Das Werk erhebt sich ein letztes Mal zum hoffnungslosen Aufschrei einer Individualität, die mehr und mehr um ihren Lebensraum beraubt wird.

Luzia Rink
02.02. bis 09.03.
Radierungen, Zeichnungen und Ölbilder

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